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AUS FÜR „Lindenstraße“: Mutter Beimer STIRBT

Foto: WDR Steven Mahner

Nach mehr als 34 Jahren ist im nächsten März Schluss mit der „Lindenstraße„. Doch für die Schauspieler endet ihre Arbeit schon jetzt. Sie sehen das Serien-Aus als Verlust für die TV-Landschaft – und blicken teils beruflich ins Ungewisse.

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SAVE THE DATE: Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen eröffnet am 07. November 2019 in Kooperation mit dem WDR und der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion KG die neue "Sammlung Lindenstraße" in Berlin. Ort: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Filmhaus am Potsdamer Platz, Mediathek Fernsehen, 4. Etage, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin 15:00 bis 16:30 Uhr: Öffentliche Autogrammstunde und Selfie-Point für Fans mit den ProduzentInnen Hana und Hans W. Geißendörfer und den SchauspielerInnen Irene Fischer (Anna Ziegler), Joachim H. Luger (Hans Beimer), Marie-Luise Marjan (Helga Beimer), Moritz A. Sachs (Klaus Beimer), Gunnar Solka (Peter „Lotti“ Lottmann), Jacqueline Svilarov (Nina Zöllig), Sara Turchetto (Marcella Varese) und Martin Walde (Sunny Zöllig) Im Anschluss Pressegespräche 19:00 Uhr: Eröffnung der Sammlung mit Podiumsgesprächen Begrüßung durch Rainer Rother, Künstlerischer Direktor Deutsche Kinemathek und Alexander Bickel, Leiter des WDR-Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie Podiumsgespräche zu Historie, gesellschaftlicher Wirkung und Formatentwicklung der "Lindenstraße" mit Hana und Hans W. Geißendörfer, Götz Schmedes, für die "Lindenstraße" verantwortlicher WDR-Redakteur und den SchauspielerInnen Irene Fischer, Joachim H. Luger, Marie-Luise Marjan, Moritz A. Sachs, Gunnar Solka, Jacqueline Svilarov, Sara Turchetto, Georg Uecker, Martin Walde, Sybille Waury u.a. Moderation: Klaudia Wick, Kuratorin Deutsche Kinemathek Die Mediathek Fensehen ist am 07. November 2019 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung geöffnet. Der Eintritt ist frei. Informationen auf www.lindenstrasse.de @deutsche_kinemathek #lindenstrasse #WDR #wdr #ARD #ard #DasErste #daserste #kinemathek #berlin #kult #serie #tv

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In den WDR-Kulissen der „Lindenstraße“ in Köln geht es trubelig zu. Schauspieler werden per Lautsprecher zur Probe gerufen, Komparsen warten aufgeregt auf ihren Einsatz. Äußerlich deutet nichts darauf hin, dass es hier sehr bald ganz still werden wird: Am Freitag (20. Dezember) enden die Dreharbeiten für die ARD-Serie. Für die Zuschauer ist dann aber noch nicht Schluss: Die letzte Folge der „Lindenstraße“ läuft Ende März 2020.

Die Stimmung unter den Schauspielern ist erstaunlich gelöst – obwohl viele von ihnen noch nicht wissen, wie ihre berufliche Zukunft aussehen wird. „Wir hatten ja Zeit, uns an den Gedanken zu gewöhnen“, sagt Moritz Sachs, der seit dem Start der Serie 1985 den Klaus Beimer spielt.

Vor gut einem Jahr hatte die Fernsehprogrammkonferenz der ARD sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrags entschieden. „Das war schon sehr emotional für mich. Da fällt ja nicht nur mein Arbeitsplatz weg. Viele der Kollegen sind meine Freunde. Wegen der ‚Lindenstraße‘ bin ich als junger Mann nicht aus Köln weggezogen.“

Sachs schreibt Buch über die „Lindenstraße“

Wenn die Dreharbeiten zu Ende sind, will Sachs zunächst sein geplantes Buch über sein Leben in der „Lindenstraße“ zu Ende schreiben. „Und dann mal sehen.“ Es sei noch nichts spruchreif. In der Vergangenheit hat er neben der Schauspielerei auch im Bereich Regieassistenz und Produktionsleitung gearbeitet. „Durch die neue Situation ergeben sich auch Chancen, die man ansonsten nicht hätte.“ Viel Ausräumen müsse er am letzten Arbeitstag nicht, sagt der 41-Jährige: Die wenigen persönlichen Gegenstände, die er in seiner Garderobe habe, passten in eine Tasche.

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