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Geld-Probleme! Silvia Wollny beim Jobcenter!

Foto: RTLZWEI

Das wird ihren “Hatern“, wie Silvia Wollny ihre Kritiker nennt, ein Dorn im Auge sein. Die 55-Jährige war gemeinsam mit ihrer Tochter Sarafina (25) zum Talk im Jobcenter eingeladen, um anderen Leuten Mut zu machen, sich in Krisenzeiten ans Jobcenter zu wenden. Dabei beantworteten die beiden „Schwiegertochter Gesucht“-Moderatorin Vera Int-Veen im Rahmen der „Job-Convention“, einem Pilotprojekt des Jobcenters Berlin Tempelhof-Schöneberg, einige Fragen zu ihren eigenen Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit und damit verbundenen Schwierigkeiten – hatten dabei aber auch jede Menge Spaß, wie das nachfolgende Foto beweist.

Foto: GettyImages


Die Idee dahinter: Den Prozess transparenter machen. Das Ziel: Das Dreiergespann will Leuten zeigen, dass jeder mal Sorgen und Ängste hat und sich Hilfe beim Jobcenter holen sollte. „Wenn man den Prozess nicht startet, kann man auch nicht rumheulen“, so Silvia Wollny in ihrer gewohnt wirschen Art. Die elffache Mutter weiß, wovon sie spricht, immerhin saß sie auch selbst schon beim Jobcenter.

Als es hart auf hart kam, wendete sie sich sogar an die Tafel: „Ich erinner‘ mich zurück, vor paar Jahren als meine Trennung war und wir Drehstop hatten, weil die Kinder minderjährig waren, da durfte ich nicht drehen für einen geringen Zeitpunkt und da bin ich nicht zum Amt gegangen, aber ich bin zur Tafel gegangen.“ Die Menschen hätten mit dem Finger auf sie gezeigt. „Da hab‘ ich gesagt, ‚Leute, wir machen zwar was fürs Fernsehen, aber es is‘ im Moment nix und wir haben Hunger.‘ Meine Kinder sind Flaschensammeln gegangen, in der Nachbarschaft sind wir die alten Leute da pflegen gegangen. So haben wir uns finanziert über Monate. Das Schamgefühl, gerade als Mutter, musst du beiseitelegen“. Sonst habe man es nicht verdient, Mutter zu sein, so Silvia weiter. Man dürfe sein Kind nicht leiden lassen, das sei das Schlimmste überhaupt. Auch vor den Kindern zu weinen, sei ein No-Go, findet der RTLZWEI-Star.

Die Schule abzuschließen, sei im Hause Wollny immer großgeschrieben worden, vor allem für Sarafina. Um eine Absicherung zu haben. Einen Plan B sozusagen. „Mit dem Fernsehen kann’s irgendwann vorbei sein“, so Sarafina. Ihre eigene Ausbildung als Medizinische Fachangestellte brach die 25-Jährige dann zwar ab, das habe allerdings „gesundheitlichen Gründe“ gehabt.  Eigentlich habe sie immer einen Beruf mit Kindern erlernen wollen, nun sei sie eben Influencerin.

Und was tun, wenn man dafür nicht die nötige Follower-Zahl auf Instagram und Co hat, das Konto leer ist und man nicht weiterweiß? „Man sagt ja so schön immer: ‚Das Geld liegt auf der Straße‘“, so Silvia. „Geht Flaschen sammeln oder was auch immer. Verhungern wird in Deutschland keiner, dafür gibt’s die Tafel und kümmert euch um nen Job. Das is‘ das Beste, was euch passieren kann. Auch, wenn’s nur Dreimonats-Verträge sind. Aber die drei Monate halten euch – ich sag‘s jetzt mal in meinen Worten – am kacken. Leute, guckt, dass ihr gar nicht erst ohne Job dasteht. Ihr müsst Hilfe haben – Leute, die euch vermitteln. Wer arbeiten will, der findet was. [Sogar] ich hab‘ das geschafft – mit elf Köpfen!“

Obwohl den Wollnys immer wieder vorgeworfen wird, sie gingen eben nicht arbeiten, hat Silvia ein anderes Bild von sich und ihrer Familie. „Bei der Berufswahl haben alle deine Kinder immer schon früh genug gewusst, was sie werden wollen, stimmts?“, fragt Vera Int-Veen. „Ja, eigentlich schon, bis auf Estefania, die war immer am Zweifeln“, so die elffache Mutter. Nun gehe sie jedoch in die Altenpflege. „Loredana ist auch dran, sie macht jetzt noch ein Jahr Schule und dann […] geht sie zur Bundeswehr […]. Die is‘ zwar ein Pflegefall in einer Hinsicht, aber die macht auch ihr Ding.“

Foto: Instagram.com

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